Nicht genug

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so viele gute bücher Avatar

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habe ich von diesem außergewöhnlichen Roman lesen können.
Ein junges Mädchen – bisher unbenannt - mit einem scheinbar perfekten Leben gerät kurz nach Schulabschluss in die Magersucht. Sie berichtet selbst, es gibt ein Aufnahmeprotokoll aus der Patientenakte und es gibt viele Erinnerungssplitter.

Ein interessantes und aktuelles Thema wird hier sehr ungewöhnlich und absolut toll aufbereitet, ich war begeistert. Insbesondere die Fragmente haben es mir angetan, Puzzlestücke mit denen man sich vielleicht einmal ein vollständiges Bild machen kann.

Sprachlich sehr direkt, nichts beschönigend, aber dennoch mit einer leichten Selbstironie. Das verspricht ein sehr intensives Leseerlebnis. Wie schon in der Überschrift: Ich habe nicht genug, ich will mehr.

Das Cover ist gut gewählt, ich sehe weibliche Körperlinien.