Für Hochempathinnen und Hochsensible
Das Buchcover hat mich irregeleitet: Sehr viel Rosa und Pastell ließen mich annehmen, dass es im Roman um eine süße Zuckerguss-Girly-Welt gehen könnte. Aber weit gefehlt: Es handelt sich um eine problembewusste Darstellung von zwei sensiblen Mädchen.
Die beiden Protagonistinnen lernen sich im Kindergarten kennen. Beide werden unterschiedlich vom Leben geprüft: Die geruchssensible koreanischstämmige Honey wird aufgrund ihres Äußeren öfters verspottet und scheint unter einem Teilmutismus zu leiden. Blondie lebt nach dem Auszug ihres gewalttätigen Vaters mit der Mutter alleine.
Eine tiefe Verbundenheit zwischen den beiden entsteht unerwartet durch eine Notsituation Honeys und wird dadurch versinnbildlicht, dass die eine in die Haut der anderen fahren kann.
Die Sensibilität der Mädchen spiegelt sich auch in der Sprache wieder, die nuancenreich Stimmungen beschreibt, aber auch gelegentlich die Schwere der Themen durch Humor und Einsatz von Dialekt auflockert.
Spannung wird bereits auf der ersten Seite des Romanes erzeugt, denn die Mädchen wollen in Zukunft ihre Fähigkeit, in den Körper der anderen zu schlüpfen, für ein großes Projekt nutzen. Was wird das wohl sein?
Der Roman scheint mir besonders geeignet für junge Frauen zu sein, die in den neunziger Jahren großgeworden sind und beim Lesen ein Revival ihrer ersten Medienerlebnisse in der Kindheit feiern wollen.
Die beiden Protagonistinnen lernen sich im Kindergarten kennen. Beide werden unterschiedlich vom Leben geprüft: Die geruchssensible koreanischstämmige Honey wird aufgrund ihres Äußeren öfters verspottet und scheint unter einem Teilmutismus zu leiden. Blondie lebt nach dem Auszug ihres gewalttätigen Vaters mit der Mutter alleine.
Eine tiefe Verbundenheit zwischen den beiden entsteht unerwartet durch eine Notsituation Honeys und wird dadurch versinnbildlicht, dass die eine in die Haut der anderen fahren kann.
Die Sensibilität der Mädchen spiegelt sich auch in der Sprache wieder, die nuancenreich Stimmungen beschreibt, aber auch gelegentlich die Schwere der Themen durch Humor und Einsatz von Dialekt auflockert.
Spannung wird bereits auf der ersten Seite des Romanes erzeugt, denn die Mädchen wollen in Zukunft ihre Fähigkeit, in den Körper der anderen zu schlüpfen, für ein großes Projekt nutzen. Was wird das wohl sein?
Der Roman scheint mir besonders geeignet für junge Frauen zu sein, die in den neunziger Jahren großgeworden sind und beim Lesen ein Revival ihrer ersten Medienerlebnisse in der Kindheit feiern wollen.