Mal etwas ganz anderes (für mich)

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ravenmoon Avatar

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Ja, das Cover strahlt bereits eine unglaubliche Wärme aus. Es wirkt freundlich, ruhig und irgendwie vertraut, als würde es weniger eine große Handlung versprechen als eine Geschichte über Menschen. Genau das hat mich neugierig gemacht.

Eigentlich bin ich mir gar nicht sicher, ob das wirklich mein typisches Genre ist. Ich greife sonst meist zu Fantasy oder spannenden Krimis. Aber gerade deshalb finde ich es schön, ab und zu auch einmal über den Tellerrand zu schauen und mich auf Geschichten einzulassen, die einfach vom Leben erzählen.

Die Leseprobe hat mich dabei schneller abgeholt, als ich erwartet hätte. Honey und Blondie waren mir sofort sympathisch. Ihre Freundschaft fühlt sich ehrlich an – mal witzig, mal traurig und voller kleiner Momente, die man irgendwie nachvollziehen kann. Besonders die Rückblicke in die Kindheit haben mich berührt. Sie sind gleichzeitig liebevoll erzählt und zeigen, dass das Leben der beiden nicht immer leicht war.

Auch der Schreibstil hat mir gefallen. Er liest sich locker und natürlich, sodass ich das Gefühl hatte, den beiden einfach zuzuhören. Zwischen den humorvollen Szenen blitzen immer wieder ernste Themen auf, ohne dass es dabei schwer oder belehrend wirkt.

Ich bin gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt und welche Rolle ihre besondere Verbindung im weiteren Verlauf spielen wird. Vielleicht wird das am Ende genau eines dieser Bücher, das man (ich) gar nicht auf dem Schirm hatte und das einen gerade deshalb besonders überrascht.