Meine Kindheits-Hood: eine Berliner Schnauze x 2
Ich bin selbst in Berlin groß geworden. Den Tonfall der Erzieherin hatte ich deshalb sofort im Ohr – dieses raue Berlinerische, das irgendwo zwischen trockenem Humor und einschüchternder Strenge pendelt. Doch was zunächst fast nostalgisch wirkt, schlägt auf den nächsten Seiten in etwas völlig anderes um.
Dieser Roman beginnt mit Gerüchen – nach Filterkaffee, feuchtem Laub und buttrigem Croissant – und vermittelt zunächst das Gefühl eines vertrauten Herbstmorgens. Nur wenige Seiten später spricht er über Tod, eine geheimnisvolle Superkraft und eine Freundschaft, die größer zu sein scheint als die Angst vor dem Abschied. Und dann reißt er den Leser unvermittelt zurück in einen Berliner Kindergarten, wo sich die Welt plötzlich nur noch um Uhu, Käsesuppe, Scham und den verzweifelten Wunsch dreht, unsichtbar zu werden.
Dieser Romanbeginn wirkt wie ein Mosaik aus ganz unterschiedlichen Farben: berührend, komisch, schmerzhaft, magisch und erschreckend ehrlich. Noch weiß man nicht, welche Rolle die geheimnisvolle Superkraft spielen wird. Aber genau das macht neugierig. Vor allem bleibt nach diesen ersten Seiten das Gefühl zurück, dass hier eine Geschichte erzählt wird, die keine Angst davor hat, gleichzeitig wehzutun und Hoffnung zu schenken. Genau solche Anfänge bleiben im Gedächtnis.
Dieser Roman beginnt mit Gerüchen – nach Filterkaffee, feuchtem Laub und buttrigem Croissant – und vermittelt zunächst das Gefühl eines vertrauten Herbstmorgens. Nur wenige Seiten später spricht er über Tod, eine geheimnisvolle Superkraft und eine Freundschaft, die größer zu sein scheint als die Angst vor dem Abschied. Und dann reißt er den Leser unvermittelt zurück in einen Berliner Kindergarten, wo sich die Welt plötzlich nur noch um Uhu, Käsesuppe, Scham und den verzweifelten Wunsch dreht, unsichtbar zu werden.
Dieser Romanbeginn wirkt wie ein Mosaik aus ganz unterschiedlichen Farben: berührend, komisch, schmerzhaft, magisch und erschreckend ehrlich. Noch weiß man nicht, welche Rolle die geheimnisvolle Superkraft spielen wird. Aber genau das macht neugierig. Vor allem bleibt nach diesen ersten Seiten das Gefühl zurück, dass hier eine Geschichte erzählt wird, die keine Angst davor hat, gleichzeitig wehzutun und Hoffnung zu schenken. Genau solche Anfänge bleiben im Gedächtnis.