Wenn Freundschaft stärker ist als Angst

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Bereits der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Eine enge Freundschaft, in der zwei Menschen die Angst und den Schmerz der anderen körperlich miterleben. Erinnerungen werden wach, das Berlin der 90er-Jahre-mit Fructis-Shampoo, Diddlmäuse, Cola-Kracher und das Prinzenbad.Meine Erwartung einer emotionalen Geschichte mit Zusammenhalt, Vertrauen und einer außergewöhnlichen Verbindung scheint erfüllt zu sein.
Das Cover gefällt mir ebenfalls sehr gut. Die Freundschaft der beiden Mädchen vermittelt Geborgenheit und macht die enge Beziehung zwischen Honey und Blondie auf den ersten Blick sichtbar.
Der Schreibstil ist leicht, die Geschichte wird mit viel Gefühl erzählt. Schon nach wenigen Seiten fühlt man sich mitten drin und begleitet Honey und Blondie durch ihre gemeinsame Kindheit. Beschrieben wird eine enge Verbindung, verspürt eine der Hauptdarsteller Angst, spürt die Freundin diese ebenfalls. Dieses besondere Band macht ihre Freundschaft einzigartig. Gleichzeitig bleiben die Figuren und ihre Erlebnisse jederzeit glaubwürdig.
Besonders gefällt mir, dass der Roman nostalgische Erinnerungen an die 90er Jahre weckt. Ich bin gespannt, wie sich die Geschichte von Honey und Blondie weiterentwickelt, und freue mich darauf, sie weiterzulesen.