Positiv überrascht!
Nach diesem Buch bin ich mir sicher: Es wird nicht meine letzte Begegnung mit diesem Autor bleiben. Ich habe lange Zeit keine Thriller mehr gelesen, daher war ich sehr gespannt, ob mich das Buch zurückholen wird. Die Geschichte um Annie, die nach einem schweren Jahr gemeinsam mit ihrem Sohn einen Neuanfang in einem scheinbar ruhigen Dorf wagt, hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Castle Creek wirkt zunächst idyllisch, doch schon bald zeigen sich kleine Risse in der harmonischen Fassade. Rätselhafte Unfälle und merkwürdige Ereignisse häufen sich und spätestens als Annies Sohn ins Visier gerät, wird klar, dass hier weit mehr im Gange ist, als es den Anschein hat.
Besonders gelungen fand ich die Atmosphäre: Dieses unterschwellige Gefühl der Bedrohung, das sich langsam aufbaut und nie ganz greifbar ist, zieht sich konsequent durch die Handlung. Die Spannung entsteht weniger durch hektische Action, sondern vielmehr durch das stetige Anwachsen des Unbehagens, ein echter Sog, der dazu führt, dass man immer noch ein Kapitel weiterlesen möchte.
Der Thriller bedient sich zudem leichter mystischer Elemente, was nicht jedem gefallen dürfte, die Geschichte für mich aber noch interessanter gemacht hat. Stellenweise erinnerte mich das an frühe Werke von Stephen King, ohne dabei abgekupfert zu wirken.
Der Schreibstil ist flüssig, klar und schön lesbar. Die Figuren wirken nahbar, allen voran Annie, deren Sorgen und Ängste man gut nachvollziehen kann. Zwar lassen sich einige Entwicklungen mit etwas Thriller-Erfahrung erahnen, doch das schmälert weder die Spannung noch den Lesespaß.
Unterm Strich ist „Komm spielen“ ein atmosphärischer, spannender Pageturner, der seine Wirkung vor allem durch Stimmung und eine bedrohliche Grundidee entfaltet. Ideal für alle, die Thriller mögen, die sich langsam unter die Haut schieben und einen nicht mehr so leicht loslassen.
Besonders gelungen fand ich die Atmosphäre: Dieses unterschwellige Gefühl der Bedrohung, das sich langsam aufbaut und nie ganz greifbar ist, zieht sich konsequent durch die Handlung. Die Spannung entsteht weniger durch hektische Action, sondern vielmehr durch das stetige Anwachsen des Unbehagens, ein echter Sog, der dazu führt, dass man immer noch ein Kapitel weiterlesen möchte.
Der Thriller bedient sich zudem leichter mystischer Elemente, was nicht jedem gefallen dürfte, die Geschichte für mich aber noch interessanter gemacht hat. Stellenweise erinnerte mich das an frühe Werke von Stephen King, ohne dabei abgekupfert zu wirken.
Der Schreibstil ist flüssig, klar und schön lesbar. Die Figuren wirken nahbar, allen voran Annie, deren Sorgen und Ängste man gut nachvollziehen kann. Zwar lassen sich einige Entwicklungen mit etwas Thriller-Erfahrung erahnen, doch das schmälert weder die Spannung noch den Lesespaß.
Unterm Strich ist „Komm spielen“ ein atmosphärischer, spannender Pageturner, der seine Wirkung vor allem durch Stimmung und eine bedrohliche Grundidee entfaltet. Ideal für alle, die Thriller mögen, die sich langsam unter die Haut schieben und einen nicht mehr so leicht loslassen.