Als Einstieg in das Genre Thriller gut gelungen

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Licht am Ende des Tunnels hat mich als Jugendbuch schon überzeugt. Das Wort Thriller finde ich aus Sicht der Erwachsenen etwas hochgesteckt, aber für Jugendliche ist er das wohl schon.

Begeistert hat mich als erstes aber die Aufmachung, wie das Buch überhaupt bei mir ankam. Das ist doch mal was! Hab mich sehr darüber gefreut, dass ich diese Geschenkedition bekam. Da hatte ich gleich noch viel mehr Lust es auszupacken und gleich anzufangen. Was mir aus Zeitgründen leider nicht möglich war. Jetzt hats aber geklappt und ich muss sagen, dass ich beim Lesen dieses Buches keinerlei Probleme hatte. Es lief flüssig vor sich hin und endete meiner Meinung nach etwas zu abrupt, aber für Fans von offenen Enden ist dieses Buch voll in Ordnung. Die Geschichte ist packend geschrieben und aus Sicht von Jugendlichen denke ich doch auch recht emotional und nervenaufreibend. Klar, wir Erwachsenen, die schon um sehr viel mehr nervenkitzelnde und atemanhaltende Lektüren gelesen haben, haben für diese Story wohl eher ein müdes Lächeln übrig, aber das Buch soll für Jugendliche sein, die den Weg in die große Welt der Romane erst finden. Als Einstieg in das Genre Thriller gut gelungen. Auch die Thematik Tod ist hier sehr sehr toll umgesetzt. Ich fand die "Gespräche" zwischen Robert Sonntag I. und II. wirklich gut und oft auch recht amüsant. Sie sind sehr motivierend und vor allem mutmachend. Dieses Buch nimmt einem regelrecht die Angst vor dem Tod. Wenn es wirklich so ist, wie Robbie alles beschreibt, ist es für jedes Kind und für jeden Jugendlichen gut nachvollziehbar und vor allem überhaupt nicht mehr erschreckend, wenn jemand gehen muss. Dieses Buch vermittelt sogar, dass der Tod nur der Anfang für etwas anderes sehr Schönes ist, sodass es nicht mehr schlimm ist jemanden gehen zu lassen. Das Vermitteln dieses Gedanken allein macht das Buch schon zu einem guten Buch. Ich denke Klaus-Peter Wolf hat mit dieser Geschichte einen sehr aktuellen und für Jugendliche lesenswerten Roman geschrieben.

\>\> Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur einige wenige kaut man und verdaut sie ganz . \