Isle of Locke
The Second Death of Locke ist ein besonderes Buch, das mich vor allem durch seine Atmosphäre angesprochen hat. Das Buchcover finde ich sehr schön gemacht. Die Magie in dieser Welt ist fast vollständig verschwunden, und um sie zu wirken, müssen immer zwei Menschen ihre Kräfte vereinen und zusammen arbeiten. Eine ist sogenannte Quelle, die die letzten Magiestränge der Welt spüren kann. Und der Zweite ist ein Magier, der die Macht der Quelle formen und nutzen kann. Kier ist der Magier. Grey Flynn ist die Quelle. Sie ist seine Beschützerin, seine Heilerin und sein magisches Schwert und Schild, an ihn gebunden durch Magie und Geheimnisse. Es gibt das Gerücht um der Erbe von Locke, der sei noch am Leben. Als ein verfeindetes Königreich die verschollene Erbin der untergegangenen Isle of Locke findet und damit Zugriff auf zerstörerische Kräfte erhält, beginnt für Grey und Kier eine tödliche Verfolgungsjagd. Ihre Reise bringt Grey viel zu nah an die Küste, an der die sagenumwobene Isle of Locke zuletzt gesehen wurde – und an die dunklen Geheimnisse ihrer eigenen Vergangenheit. The Second Death of Locke ist kein Buch für zwischendurch, sondern eines, das man bewusst liest. Eine ruhige, emotionale Geschichte mit Tiefe, die noch lange im Kopf bleibt. Ist recht düster. Ich mochte die Charaktere. Die Figuren sind nicht perfekt, sondern verletzlich und menschlich, was sie glaubwürdig macht. Ein Fantasyroman mit einem besonderen Magiesystem, Geheimnissen und einer starken Heldin.