nicht besonders kreativ

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wusl Avatar

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Ich finde es inzwischen zunehmend schwieriger in dem großen Angebot an vergleichbaren Fantasy-Romanen die Perlen zwischen all den farblosen Geschichten herauszupicken. Äußerlich sind die meisten dieser Bücher inzwischen sehr hochwertig und unglaublich schön. Das trifft auch auf "The witch in the dead of night" zu. Und die Idee, Vampire und Hexen in einen Topf zu schmeißen und nach dem Umrühren eine Story draus zu kreieren, hörte sich für mich vielversprechend an. Leider konnte mich die Geschichte aber zu keinem Zeitpunkt abholen.

Der Erzählstil ist sehr langatmig und über weite Passagen plätschert das Ganze so vor sich hin. Finn ist ziemlich naiv und unscheinbar, man fragt sich schnell, was die Herren im Plot an ihr finden. Ja, sie ist scheinbar eine großartige wichtige Hexe. Aber woran wird das festgemacht? Und reicht das wirklich aus für all das was da passiert?

Mir fehlte hier etwas die Kreativität und Überraschungen gab es so gar keine. Alles eher eindimensional und vorhersehbar.