Thriller mit vielen Verdächtigen und ständig wechselnden Blickwinkeln
**Was sie nicht weiß** von Shari Lapena habe ich mir ohne große Erwartungen bei Vorablesen ausgesucht. Ausschlaggebend waren für mich der Klappentext, die Leseprobe und die große Zahl an Bewerbungen. Außerdem haben mir einige erzählt, wie gerne sie die Autorin lesen. Umso gespannter war ich – und wurde wirklich positiv überrascht.
Bryden, eine junge Mutter, verschwindet von einem Moment auf den anderen spurlos aus ihrer Wohnung. Handy, Schlüssel und Portemonnaie bleiben zurück, nur von ihr fehlt jede Spur. Natürlich beginnen sofort die Ermittlungen und schnell geraten mehrere Personen ins Visier.
Besonders gut gefallen hat mir die Erzählweise. Die Geschichte wird aus den Perspektiven verschiedener Personen erzählt, die alle auf ihre Weise mit dem Fall verbunden sind: der Ehemann, der Geliebte, die ermittelnde Polizistin, Brydens Mutter, ihre Schwester und weitere Figuren. Jede von ihnen hat Geheimnisse, jede verdächtigt jemand anderen und als Leser:in weiß man nie so richtig, wem man eigentlich glauben kann.
Die Kapitel sind kurz und die Perspektivwechsel gehen nahtlos ineinander über. Dadurch entsteht ein richtig schöner Lesefluss und die Spannung bleibt konstant hoch. Lediglich Alice und Tracey konnte ich zu Beginn nicht sofort auseinanderhalten. Das hat sich im weiteren Verlauf aber schnell gelegt.
Bis zum Schluss hat mich der Thriller bestens unterhalten. Vielleicht hätte ich mir am Ende noch einen etwas größeren Wow-Moment gewünscht, insgesamt hat das meinem Leseeindruck aber keinen Abbruch getan.
Wer Thriller mit vielen Verdächtigen und ständig wechselnden Blickwinkeln mag, wird hier kaum eine Verschnaufpause bekommen.
Bryden, eine junge Mutter, verschwindet von einem Moment auf den anderen spurlos aus ihrer Wohnung. Handy, Schlüssel und Portemonnaie bleiben zurück, nur von ihr fehlt jede Spur. Natürlich beginnen sofort die Ermittlungen und schnell geraten mehrere Personen ins Visier.
Besonders gut gefallen hat mir die Erzählweise. Die Geschichte wird aus den Perspektiven verschiedener Personen erzählt, die alle auf ihre Weise mit dem Fall verbunden sind: der Ehemann, der Geliebte, die ermittelnde Polizistin, Brydens Mutter, ihre Schwester und weitere Figuren. Jede von ihnen hat Geheimnisse, jede verdächtigt jemand anderen und als Leser:in weiß man nie so richtig, wem man eigentlich glauben kann.
Die Kapitel sind kurz und die Perspektivwechsel gehen nahtlos ineinander über. Dadurch entsteht ein richtig schöner Lesefluss und die Spannung bleibt konstant hoch. Lediglich Alice und Tracey konnte ich zu Beginn nicht sofort auseinanderhalten. Das hat sich im weiteren Verlauf aber schnell gelegt.
Bis zum Schluss hat mich der Thriller bestens unterhalten. Vielleicht hätte ich mir am Ende noch einen etwas größeren Wow-Moment gewünscht, insgesamt hat das meinem Leseeindruck aber keinen Abbruch getan.
Wer Thriller mit vielen Verdächtigen und ständig wechselnden Blickwinkeln mag, wird hier kaum eine Verschnaufpause bekommen.