Ein starker Roman über die Kraft der Fantasie
Als der Sommer eine Farbe verlor
An einem sorglosen Tag im Sommer ’76 findet Bénédicte ihre Mutter Aimée in deren Atelier – sie hat versucht, sich das Leben zu nehmen. Kurz darauf zieht der Vater mit ihr und dem jüngeren Bruder Marcel in die westfälische Provinz. Dort will er die Leitung einer Klinik übernehmen. Fragen nach der Mutter begegnet er ausweichend. Sie erhole sich in einem Sanatorium, schreibt sie ihren Kindern – für ungewisse Zeit. Bénédicte und Marcel leben in ihrer Fantasiewelt, erkunden die Zimmer der alten Villa und den verwunschenen Garten am Rande der Klinik. Als die Ferien vorüber sind, findet Bénédicte in der hochbegabten Susi Engel eine beste Freundin. Mit ihr ändert sich das Leben von Grund auf. Susi kann zuhören wie sonst niemand, weiß alles über Politik, die RAF und Sex. Außerdem verliebt sie sich in Misha mit dem Rennrad. Mit ihm reist sie nach Hamburg zu einer Vernissage ihrer Mutter. Sie trifft dort nicht, wie erhofft, auf Aimée, entdeckt aber ein Gemälde, das deren lange verschwiegenen Aufenthaltsort verrät. Bénédicte begreift jetzt das nächtliche Fernbleiben des Vaters und warum ihre Mutter sie trotz der Briefe nie treffen wollte – und spürt, dass sie ihr eigenes Glück suchen muss …
BuchdetailsAutor:in
Details
Verlag | Bloomsbury Berlin |
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Genre | Literatur |
Erscheinungstermin | 10.03.14 |
Seitenanzahl | 496 |
ISBN | 978-3-8270-1188-6 |
Übersetzt von |
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